DARK & MOODY

Stimmungsvolle Bilder mit wenig Licht

foodstyling dark calm&more foodfotografie

In diesem Beitrag zeige ich eine Art der Fotografie die sehr minimalistisch und eher dunkel ist. Dafür gibt es verschiedene Begrifflichkeiten wie "dark and moody", "mystic light" oder einfach nur "moody". In der wörtlichen Übersetzung bedeutet "moody" so viel wie "launisch". Diese Art von Food-Fotografie ist also eher mystisch, geheimnisvoll und experimentell. Genau das macht aber ihren besonderen Reiz aus. Das - gemischt mit etwas Minimalismus - ergibt diese wundervollen Bildern.


Für diese Art der Fotografie braucht es gar nicht viel. Ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr! Bereits eine kleine Schale mit Beeren kann schon wunderbar in Szene gesetzt werden. Obwohl das Abbilden eines einzelnen Elementes oft schwieriger ist als ein grösseres Arrangements. Beim Fotografieren eines Einzelelementes soll der Hauptdarsteller die volle Aufmerksamkeit bekommen und nichts soll davon ablenken. Daher ist hier die Perspektive als auch das Spiel mit der Tiefenschärfe enorm wichtig, denn gerade minimalistische Bilder, egal ob Stilllife oder Food, können auf den Betrachter schnell langweilig wirken.


Nebst dem Arrangieren von Motiven am Set sind natürlich noch andere Dinge elementar. Das Wichtigste überhaupt ist aber das Licht. Dabei gibt es kein schlechtes Licht. Ich persönlich bevorzuge vorwiegend das natürliche Licht. Wusstest Du, dass das Wort Fotografie ursprünglich aus dem Griechischen stammt... und in der Übersetzung nichts anderes heisst, als mit Licht schreiben? Diese Übersetzung macht deutlich, wie wichtig das Licht für die Fotografie ist. Das war früher schon so und ist heute immer noch so.

Bei dieser Serie habe ich mein Set so aufgebaut, nämlich rundum abgedunkelt und nur auf der Fensterseite einen kleinen Bereich offen gelassen, so dass nur wenig Licht auf meine Motive fallen. Dabei spielen Licht und Schatten eine wichtige Rolle. Am Ende bearbeite ich jedes Bild im Lightroom, und mache aus einem bereits guten Bild ein grossartiges Bild. Dabei geht es nur noch darum den sogenannten Edelstein zu polieren - indem ich den Kontrast etwas verstärke, die Farben intensiviere und mit den Highlights (die hellen Bereiche) das Motiv richtig zum strahlen bringe. Mit diesen wenigen Schritten gelingt es uns ein dreidimensionales Ergebnis zu erreichen.

«Ideen sind nur Ausgangspunkte. Um zu wissen, was man zeichnen will, muss man zu zeichnen beginnen.» -Pablo Picasso


PS: Du möchtest mehr über die Entstehung von meinen Bildern erfahren und vor allem selber kreativ werden? Dann lass dir den nächsten Workshop nicht entgehen und folge diesem Link!



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