10 TIPPS FÜR PORTRAITS - FOTOGRAFEN



Heute will ich dir 10 Tipps geben, die jeder Fotograf kennen sollte. Vorausgesetzt dir gefällt das fotografieren mit natürlichem Licht.

Hast du dir schon einmal VOR dem fotografieren genau das Model angeschaut? Das kann sehr hilfreich sein.

Dabei lässt du einfach die Fotokamera links liegen und schaust dir einfach mal den Menschen vor dir an. Von wo kommt das Licht? Wie sieht die Pose aus? Wie fallen die Schatten? Welches ist seine Lieblingsseite? Genau diese Fragen stelle ich mir vor dem Shooting.

1. Sei nicht zu technikverbissen. Ich habe auch alles mögliche ausprobiert, und von Mal zu Mal immer mehr reduziert. Es braucht gar nicht viel. Die Devise lautet sowieso... ausprobieren, ausprobieren und ausprobieren. Nur so findest du heraus, was dir entspricht. Stelle dir selbst die Aufgabe, nur mit deiner Kamera und deinem Model loszuziehen. Du wirst überrascht sein, welche unterschiedlichen Bilder auch hier entstehen können. Lege am Anfang nicht zu viel Wert auf die perfekte Kamera – ein gutes Objektiv ist tausend mal wichtiger!

2. Lese das Licht. Auch das natürliche Tageslicht kann gut oder schlecht aussehen, je nach Pose und Körperhaltung. Lerne, die Schatten zu lesen. Achte immer darauf, dass ein Lichtpunkt in den Augen zu sehen ist. Schatten sind gut! Versuche nicht, alle Schatten wegzubekommen, sondern erzeuge sie bewusst an den richtigen Stellen.

3. Achte auf den Hintergrund. Bei der Arbeit mit natürlichem Licht ist der Hintergrund umso wichtiger. Wie hell ist er? Zu helle Hintergründe könnten vom Model ablenken! Gewollte Lichtspiele können aber auch ganz hübsch aussehen. Ist er sehr durcheinander? Suche dir einen gleichmäßigen Hintergrund, damit der Fokus auf dem Model liegt. In meinem kleinen Home Studio habe ich gerade erst kürzlich eine Interieur Veränderung vorgenommen, weil der Hintergrund oft zu wild war. Nichts ist ärgerlicher, als wenn du ein schönes Portrait hast, aber der Hintergrund störend wirkt.

4. Kommuniziere. Das ist das A und O. Jede noch so kleine Rückmeldung ist besser als gar nicht zu sprechen. Models wollen, dass du mit ihnen redest! Und nicht nur Models, sondern Kunden erst Recht. Sie fühlen sich unsicher und sind froh über jede Anweisung, die du gibst. Trau dich!

5. Zeige deine Bilder. So kannst du zusammen mit dem Model / der Kundin daran arbeiten, dass auch sie sich gefällt. Später bei der Bildauswahl erlebt so keiner eine böse Überraschung und allen Beteiligten gefallen die Bilder.

6. Lass dir Zeit. Hektik ist in der Fotografie ein schlechter Begleiter. Alles Gute braucht seine Zeit! Meine persönlichen Erfahrungen zeigen mir, dass ein entspannter Aufbau und ein Shooting ohne Hektik und ohne den ständigen Blick auf die Uhr, die schönsten Resultate brachte. Nichts ist entspannter, als sich erstmal gemütlich auf die Couch zu setzen oder an einen schönen Tisch, einen Kaffee zu trinken und währenddessen etwas über den Kunden und seine mitgebrachten Accessoires zu erfahren. Über den Ablauf zu erzählen, deine Vorgehensweise als Fotograf und vielleicht schonmal das Licht ein bisschen zu testen. Vertrauen aufzubauen - das ist etwas vom Wichtigsten. Als Fotograf pflegst du einen respektvollen Umgang gegenüber dem Kunden/Model. Achtsamkeit, Empathie und Wertschätzung ist das A und O von einem Portraits Fotografen. Fotografieren hat viel mit Psychologie zu tun. Aber dazu später in einem anderen Beitrag.

7. Schaffe Strukturen. Strukturen geben dem Bild Tiefe. Dabei ist es egal, ob die Strukturen durch Kleidung, Accessoires oder ganz einfach durch Schatten entsteht. Ich liebe gestricktes oder Spitzen. Sie machen das Bild spannend und verleihen einen Hauch von Sinnlichkeit.

8. Vergleiche deine Shootingbilder. Wenn du nach dem Shooting am PC sitzt, vergleiche mal zwei Bilder. Eins, was du besonders gut findest, und eins, was du gar nicht magst. Dann überlegst du dir pro Bild fünf Gründe, warum das so ist. Das ist gar nicht so einfach! So entwickelst du dich schneller weiter und beim nächsten Shooting kannst du gezielter Dinge einsetzen oder auch bewusst weglassen.

9. Vergleiche dich nicht mit anderen. Mach dein Ding! Mach das, was dir gefällt. Durch Facebook und Instagram macht es heutzutage den Anschein, als wären alle anderen besser als du. Quatsch! Es gibt immer wen, der besser ist. Mach dein Ding, probier aus und entdecke selbst, was du gut und schlecht findest.

10. Liebe, was du tust. Tu es für dich, nicht für die anderen oder für die sozialen Medien. Es ist deine Fotografie, deine Kunst, dein Gefühl.


Ich wünsche dir ein gutes gelingen und vor allem viel Spass!


PS: Wie wär`s mit einem kreativen Tag um dich fotografisch auszutoben und schöne Bilder zu machen? An diesem Workshop erwarten dich ganze 7 Stunden Zeit zum fotografieren in einer schönen Location mit einer kleinen Gruppe gleichgesinnte Fotobegeisterte und vieles mehr! Alle Infos sowie auch weitere Daten findest du auf meiner Webseite unter:

https://www.calmandmore.com/post/portrait-workshop

Herzlichst. Monika


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